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Lasse Becker neuer Bundesvorsitzender
Veröffentlicht am 10-04-10 um 19:49 Uhr

(Bonn). Der neue Bundesvorsitzende der Jungen Liberalen (JuLis) heißt Lasse Becker. Der 27-jährige Promotionsstudent aus Vellmar (Kreis Kassel) wurde am Freitagabend auf dem 40. Bundeskongress der JuLis in Bonn mit 50,75% der Stimmen in das Amt gewählt. Als Gegenkandidat um den Bundesvorsitz war ihm der ehemalige baden-württembergische JuLi-Landesvorsitzende Leif Schubert (22 Jahre) mit 49,25% äußerst knapp im zweiten Wahlgang unterlegen. Politische Schwerpunkte Beckers sind der Einsatz für Generationengerechtigkeit und Haushaltskonsolidierung sowie gegen weitere Eingriffe in die Bürgerrechte.

 

 

In seiner Vorstellungsrede forderte Becker die FDP auf, die Vorhaben des Koalitionsvertrags  entschlossen anzugehen.„Wir haben ein zukunftsweisendes Programm, nun muss bei den Reformen geliefert werden!“ Als Beispiel nannte Becker die „Umsetzung der Einsparvorhaben aus dem Liberalen Sparbuch. Manches mag da nicht eins zu eins übertragbar auf neue Haushalte sein, aber die Eckpunkte beim Abbau der Schuldenberge müssen zügig umgesetzt werden“.Darüber hinaus, so Becker, sei es wichtig, „im neuen FDP-Grundsatzprogramm auch einen Liberalismus, der für unser Lebensgefühl Freiheit begeistert, zu verankern“. Neben einem Bekenntnis zu liberaler Ordnungspolitik und dem Einstehen für Bürgerrechte darf auch die thematische Verbreiterung, bei liberaler Sozial- und Umweltpolitik nicht zu kurz kommen.In diesen Bereichen sieht Becker die FDP auf dem richtigen Weg. Die Partei müsse diesen jedoch auch „konsequent weitergehen“.

Deshalb stünden die JuLis bei diesen Themen in der Pflicht, stets mögliche Verfehlungen auch klar anzusprechen und weiterhin Visionen aufzuzeigen.

Der bisherige Bundesvorsitzende Johannes Vogel (27) war nach fünf Jahren in diesem Amt nicht mehr zur Wiederwahl angetreten. Auch in Zukunft wird er sich für die Interessen der Jungen Liberalen in seiner neuen Funktion als Koordinator der Jungen Gruppe sowie als arbeitsmarktpolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion einsetzen.

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