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JuLis: Niemand braucht Angst vor einem Studium zu haben
Veröffentlicht am 13-09-07 um 22:58 Uhr

Ostfriesland/Esens.  Die Jungen Liberalen Ostfriesland/Küste weisen darauf hin, dass in Niedersachsen niemand aus finanziellen Gründen vor einem Studium Angst haben muss. „Wer sich ein Studium aus eigener Kraft nicht leisten kann, hat Anspruch auf einen so genannten Studienkredit bei der N-Bank, einem Unternehmen des Landes Niedersachsen“, erklärt der Vorsitzende der liberalen Nachwuchsorganisation, Gerd-Hermann Rahmann aus Esens. Der Studienkredit könne nach Abschluss des Studiums einkommensgekoppelt zurückgezahlt werden. „Wer wenig verdient, zahlt wenig zurück.“ Anlass zu Rahmanns Feststellung ist die Berufung von Gabrielle Andretta als Hochschulexpertin in das Schattenkabinett der SPD zur Landtagswahl, die wiederholt das niedersächsische Studiengebührensystem als unsozial kritisiert hatte.

Das will Rahmann so nicht stehen lassen: „Gute Bildung kostet Geld. Die Hochschulfinanzierung kann entweder über Steuern finanziert werden, sodass jeder für sie aufkommen muss oder durch Studiengebühren.“ Darum seien sozialverträglich gestaltete Studiengebühren durchaus besser.

Allerdings fordert Rahmann auch Verbesserungen am niedersächsischen System. „Wir brauchen mehr Wettbewerbselemente im Hochschulwesen und da bringt es nichts, wenn die Studiengebühren generell 500 Euro pro Semester betragen.“ Der JuLi-Chef möchte lieber, dass die Universitäten ihre Gebühren selbst festlegen können. „Dann könnte ein wirtschaftswissenschaftliches Studium in Osnabrück beispielsweise 500 Euro pro Semester und in Hannover nur 200 Euro kosten, während es in Emden eventuell gebührenfrei ist.“ So könne jeder Student eigenständig entscheiden, wo und wie er studieren möchte.

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